Silke Andrea Schuemmer

Schriftstellerin - Kunsthistorikerin - Journalistin

Silke Andrea Schuemmer, Foto: gezett.de 2019
Foto: Gerald Zörner, gezett.de, Berlin, August 2019

8. August 2022: Hellmuth Opitz schreibt im Blog von DAS GEDICHT über Organische Portraits:
"Der 210-Seiten-Band enthält Gedichte aus 24 Jahren Schaffenszeit, und der Variantenreichtum ihrer poetischen Ansprachen ist beeindruckend. Jedes ihrer Gedichte enthält mindestens einen wirklich wahren Satz, es gibt nur wenige aktuelle Gedichtbände, die ein ähnliches Qualitätsurteil verdient haben. (...) Es ließe sich endlos zitieren. Dann doch lieber ein Ein-Wort-Fazit: wunderbar."

Blog Das Gedicht

Organische Portraits

 

Juli 2022: "Ein großes Staunen kam und zwang sie nieder": Mein Lyrik-Kursus am Institut für kreatives Schreiben IKS ist ausgeschrieben. Termine und Konditionen auf der Homepage des IKS. IKS

17. Juni 2022: In der 56. Folge ihres deutsch-tschechischen Poesiedialogs im Blog von DAS GEDICHT bespricht Klára Hůrková mein Gedicht "Pausenbrote einer Hungerkünstlerin (1)" und hat es auch gleich übersetzt.

Blog Das Gedicht

Mai 2022: Lyrik-Talk mit Sabine Schiffner, eine Zoom-Aufzeichnung, jetzt auf YouTube zu sehen:

April 2022: Rolf Birkholz im Heft Nr. 82 der Literaturzeitschrift Am Erker (Münster) über Organische Portraits:

"Hier geht's direkt ins Labor zur Wesens­neuge­stal­tung. 'In der Petri­schale wird es früher Tag' heißt der erste Abschnitt des neuen Gedicht­bands Organische Portraits von Silke Andrea Schuemmer. Er versammelt vierzehn ganz unter­schied­lich lange Zyklen aus den Jahren 1997 bis 2021.
'Der Urknall zündelt kaum er ploppt nur' - gleich scheint sich ein lockerer Ton einzustellen. Der Versfluss reißt zudem sofort mit. Aber obwohl die Autorin den Ernst einer beflissenen Labor­assistentin meidet, obwohl das lyrische Subjekt da einen Astronauten im Einmach­glas zu erkennen meint, dort Fehl­versuche mit Lehm und Silikon und in Richtung des Laboranten 'Wer hat Angst vorm weißen Mann niemand' sagt, schwingt dennoch mit, dass derlei Petri-Jünger eigentlich keinen Spaß machen. 'Wird man uns jemals sagen welche Art wir sind', bleibt eine offene Frage, nicht nur an die Zellen­züchter.
(...) Aber so dicht ist Silke Andrea Schuemmer an ihren Themen, so tief taucht sie in deren Welten ein, mischt sie die Sphären zwischen Wissen­schaft und Märchen­land. Eine gewisse Lust am Morbiden scheint viele Verse zu durchziehen, verleidet indes das Lesen nicht.
(...) Zum Abschluss kommen alle durch Körper­landschaften und andere Naturgebiete führenden Reisen dieses Bandes intensiver Poesie, der - und so soll es sein - mehr Fragen stellt als beantwortet, im Endgedicht, am Totenbett, das an die Anfangs­szene anknüpft, sie relativiert: 'Wenn Augen brechen, wie man sagt, wird der letzte Blick / als Reliquie verwahrt'. Und: 'Man erwartet Wundertätiges, und niemand / wechselt jemals mehr das Tuch.' Da ploppt dann nichts mehr.
"

[komplett online zu lesen]

Am Erker 82

Organische Portraits

März 2022: Björn Hayer im Magazin BÜCHER 3/2022 über ein Gedicht aus Organische Portraits:

"SCHNEEWERDEN
Erinnern und loslassen - Silke Andrea Schuemmers wundervolle, neue Lyrik verhandelt den letzten Abschied. Wer in Schuemmers Gedicht "in schichten bergen" spricht, hat möglicherweise einen Großteil seines Daseins hinter sich. Obgleich sich das Ich als solches nicht zu erkennen gibt und sich an keiner Stelle ausspricht, manifestiert es sich in seiner Umwelt. Aus der Rückschau verfügt es über reichlich Erinnerungen. Und selbst, was vergessen geglaubt wird, ist noch da, nämlich eingeschlossen im Eis. In seiner gläsernen Oberfläche spiegelt sich darin das Subjekt, es blickt noch einmal in sein Gedächtnis, weil der Abschied naht. Den „rest leben in die schmelze [zu] geben / und [zu] sehn dass er verweht zu schnee", erweist sich als seine letzte Aufgabe, bevor es abtritt. Ansonsten mag alles getan sein, worauf gerade die Dominanz der Partizipien hinweist ("gefriert", "zersetzt", "gepresste"). Und während sich das lyrische Ich zurückbesinnt und die Spuren im Eis als Landkarte einer Biografie beschaut, wird die Existenz auf einmal leicht, weswegen der Text - ganz elliptisch - mit den beiden Infinitiven "federn / schweben" ausklingt. Nicht zuletzt die Nebulösität der nichts Konkretes über eine Person verratenden Miniatur verleiht dem Poem eine Allgemeingültigkeit. Es zeigt, dass jede Vita sich aus den titelgebenden Schichten zusammensetzt und davon immer auch etwas zurückbleibt. Wir haben es folglich mit einem äußerst weisen Gedicht zu tun, das sich im buchstäblichen Sinne als poetisches Denkmal bezeichnen lässt."

Magazin Bücher

Björn Hayer im Magazin 'Bücher' 3/22

16. März 2022: Lesung im Kunstforum B1, Belziger Straße 1, 10823 Berlin, zusammen mit Malte Kerber, moderiert von Matthias Rische. Musik: Jamie Collier.

Kunstforum B1

Februar 2022: Stipendium der VG Wort im Rahmen des Programms 'Neustart Kultur' für ein Lyrikprojekt.

VG Wort

Neustart Kultur

Oktober 2021: Lyrik-Dozentur! Im Master-Lehrgang Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin-Hellersdorf unterrichte ich das 'Modul Lyrik'.

 

ASH

Vor der Alice-Salomon-Hochschule, Juli 2021

Ende September 2021: Organische Portraits ist erschienen.

Organische Portraits

25. September 2021, 20 Uhr: BESTIARIUM!

Pressetext: "Silke Andrea Schuemmer und Marcus Jensen lesen literarische Ausgeburten, erschaffen in Brutkasten, Petrischale und OP.
In Marcus Jensens Horrorroman 'Vestalin' geht es um einen besessenen Wissenschaftler und den heißesten Bikini-Zombie der Welt mit neuem Gehirn. Wer steuert hier wen?
Vom Golem zur Ohrmaus: Silke Andrea Schuemmer liest Gedichte über archaische Hybridwesen und synthetische Laborgeschöpfe aus dem gerade erschienenen Lyrikband Organische Portraits."

Nebenbei war es unser elfter Hochzeitstag. Wir servierten Süßes und Saures.

Veranstaltet von Volkstata in der Schöneberger Zwitschermaschine, Potsdamer Str. 161.

 

Volkstata

Zwitschermaschine

Zu Gast bei Volkstata. Foto: gezett.de

 

September 2021: INITIAL-Stipendium der Berliner Akademie der Künste im Rahmen des Programms 'Neustart Kultur'.

Foto: meine Urgroßtante Filippa. Eine der Hauptpersonen des geplanten Romans, für den es das Stipendium gab.

AdK

Neustart Kultur

Filippine

14. August 2021: Aus dem Parallelleben: Die Süddeutsche Zeitung berichtet über meine Tätigkeit als Trauerrednerin.
Vergrößern durch Anklicken.

Ein paar Tage später war der Artikel auch online zu lesen.

SZ vom 14.8.2021

SZ

Juni 2021: So sieht der kommende Gedichtband Organische Portraits in der Programmvorschau aus. (Vergrößern durch Anklicken.)

Programm Konkursbuchverlag 2021

April 2021: "Geisterstädte hat man uns versprochen" (Lyrik) erschien in Wortschau 37, Neustadt / Weinstraße.

Wortschau 37

24. März 2021: Im Blog des Konkursbuchverlags schreibe ich über die Pandemiezeit und die Wichtigkeit von Gedichten: "Die Tauchglocke in der Suppe". Dazu gibt's vier Fotos von meinen Katern, die im 'Lockdown' lebenswichtig sind.

Konkursbuchverlag

8. & 15. März 2021: Er ist komplett online, der Podcast zu Female Choice, dem Buch von Meike Stoverock bei Tropen, den ich moderieren durfte.
In den sechs Folgen waren mit dabei im Studio: Matthias Glaubrecht, Ann Kristin Pfeifer, Antje Schrupp, Nils Pickert, Susanne Kaiser und Friedemann Karig.
Regie: Sabine Buss.

Female Choice

März 2021: "anspruch haltung" erschien in der Lyrikanthologie Gedichte für alle Liebeslagen, hrsg. von Anton G. Leitner. Ditzingen, Reclam.

Gedichte für alle Liebeslagen

Dezember 2020: "Ausgrabungen" erschien in: Offene Literatur, Lyrik der Gegenwart Band 96, St. Wolfgang (Ö), Edition Art Science, ISBN 978-3-903335-11-0.

Offene Literatur

November 2020: Die Gedichte "anspruch haltung" und "Tollwut dachte ich" erschienen in: Anton G. Leitner (Hrsg.): Das Gedicht Nr. 28. Weßling, Anton G. Leitner Verlag.

Das Gedicht 28

Oktober 2020: Claudia Gehrke kündigt das nächste Programm des Konkursbuchverlages an, darin mein Band gesammelter Gedichte: Organische Portraits.

Programm Konkursbuchverlag 2021

August 2020: Rapunzel ist neu erschienen. Das Hörbuch von 2008 wurde jetzt bei Saga Egmont (Kopenhagen) mit neuem Cover versehen, der Vertrieb läuft über Bookbeat München.

Rapunzel bei Saga 2020

August 2020: Elf Gedichte aus dem Zyklus "tara einundzwanzig gramm final" und der Essay "Eine Stimme für Hedwig. Über den Alltag einer Trauerrednerin" erschienen im Konkursbuch 56 zum Thema Tod, hrsg. von Claudia Gehrke und Stephanie Sellier. Tübingen: Konkursbuchverlag.

 

Konkursbuch 56

August 2020: "In der Petrischale wird es früher Tag (20)" erschien in der Anthologie bis die Smartie-Ampel auf Grün springt, hrsg. von Monika Littau, zum Anlass des 10. Jahrestags von postpoetry.NRW.

Mit der Laudatio von Jury-Mitglied Axel Görlach, ich biete sie hier als PDF an.

Edition Virgines, Düsseldorf. ISBN 978-3-948229-17-7

 

bis die Smartie-Ampel auf Grün springt

Mai 2020: "Ansaat" erschien in der Naturgedichte-Anthologie Die Bienen halten die Uhren auf, hrsg. von Anton G. Leitner, Ditzingen, Reclam.

Die Bienen halten die Uhren auf

Mai 2020: Folge 2: Die Seiten 116-124 aus Nixen fischen lese ich jetzt auf YouTube. Das Buch gibt es unter anderem hier: konkursbuch-shop.com.

April 2020: Mein Interview mit Emmora ist online: fünf Fragen und Gedanken zur Corona-Zeit.

Emmora

April 2020: Folge 1: Die ersten Seiten aus Nixen fischen lese ich jetzt auf YouTube. Das Buch gibt es unter anderem hier: konkursbuch-shop.com.

25. März 2020: Stay at home! Das Gedicht "Brüten Fledermäuse?" ist zu lesen im LOCKDOWN-Blog von Das Gedicht.

 

lockdown

Februar 2020: Das Gedicht "Wiedergang" erschien im Jahrbuch der Lyrik 2020, hrsg. von Christoph Buchwald und Dagmara Kraus, Schöffling, Frankfurt am Main.

Jahrbuch der Lyrik 2020

Januar 2020: Die Gedichte "sendung mit maus" und "verdingkind" erschienen in Am Erker 78, Münster.

Am Erker 78

Dezember 2019: Das Gedicht "Wunderkammer Schweigen" in: Erika Kronabitter (Hrsg.): Lyrik der Gegenwart, Band 88. Anthologie zum Feldkircher Lyrikpreis 2019. St. Wolfgang, Edition Art Science, ISBN 978-3-902864-4.

Lyrik der Gegenwart Band 88

November 2019: Das Gedicht "Ansaat" in: Christoph Leisten und Anton G. Leitner (Hrsg.): Das Gedicht Nr. 27. Weßling, Anton G. Leitner Verlag.

Das Gedicht 27

November 2019: Die Story "Kindsmutter" erschien in Erostepost Nr. 58 in Salzburg.

Erostepost 58

Oktober 2019: Die Story "Halali" erschien in Mein heimliches Auge Band 34, Konkursbuch, Tübingen.

Mein heimliches Auge 34

Oktober 2019: In der Festschrift Eine Milchstraße voller Einfälle zum 40. Jubiläum des Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat Bettina Bergstedt einen Essay über mich veröffentlicht.

Festschrift zum Lichtenberg-Preis

Oktober 2019: Meine Geschichte "Borschtsch in Venedig" erschien in der Anthologie zum 30. Würth-Preis, Am Grab von Joseph Brodsky, hrsg. von Uwe Timm, im Swiridoff Verlag, Künzelsau.

Anthologie Am Grab von Joseph Brodsky

Juli 2019: In der Nr. 35 der Zeitschrift Der Vintage-Flaneur (Königswinter) erschienen meine "Zehn Tipps ... für kultiviertes Reisen".

Vintage-Flaneur 35

Juli 2019: "Kindsmutter" (Story) erschien in der Anthologie Monstrum, hrsg. von Susanne Mathies, Litac Verlag, Zürich, ISBN 978-3-9524849-2-0.

Anthologie Monstrum

April 2019: Zweiter Platz beim 30. Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetik-Dozentur! Mit der Geschichte "Borschtsch in Venedig".

Berichte gibt es zum Beispiel auf n-tv, im Börsenblatt, im Kulturradio und in der Süddeutschen.

 

Würth-Literaturpreis

Januar 2019: Ab sofort biete ich neben Hochzeitsreden auch Trauerreden an, siehe die neue Homepage dazu.

trauerrdenberlin.de

Dezember 2018: Im Mini-Konkursbuch, das zum vierzigsten Jubiläum des Konkursbuchverlags Claudia Gehrke feiert, steht mein Beitrag "Brief an die Verlegerin".

Mini-Konkursbuch

 

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